Dienstag, 11. September 2012

Dokumentation von Analysis Services Projekten mit AMO (Analysis Management Objekts)

Ein wesentliches Feedback zu meinen letzten Posts hier im Blog war, dass sich viele Teilnehmer der Community wünschen mehr über das Thema Dokumentation von Business Intelligence Projekten zu erfahren.

Gerade die fortlaufende Dokumentation von SQL Server Analysis Services Projekten ist herausfordernd. Ganz besonders für die Kollegen, welche sich Monate (oder Jahre) später mit dem OLAP Cube oder dem Tabellarischen Modell beschäftigen müssen. Oder, so auch oft in der Praxis, man selber, wenn man sich später mit seinen eigenen Kunstwerken beschäftigen darf.

Okay, ich höre schon viele aufstöhnen da draußen. Es gibt doch bereits viele Tools, welche mir meine SQL Server Analysis Services Umgebung automatisch dokumentieren. Wozu noch ein Ansatz?

Dazu eine Frage. Ist der Output solcher Tools eine Dokumentation im eigentlichen Sinne oder nicht doch eher “nur” eine Inventarisierung von Objekten? Häufig beantworten solche Objektplakate oder –listen keine Fragen nach dem “Warum denn so und nicht anders?”.

Technologie kann hier ein wenig helfen, nur es bedarf noch ein wenig mehr. Mein Merkspruch dazu ist: “Technologie ohne Konzept ist wirkungslos…”. Und genau das ist das Thema. Warum sollten sich BI-Berater oder Administratoren mit Themen wie AMO auseinandersetzen? Gerade, um solche Herausforderungen anzugehen. Kein Mensch braucht AMO, um einen Cube oder ein tabellarisches Modell zu entwickeln. Nein, die Stärken spielt diese Technologie meist dann erst aus, wenn sie genutzt wird, um ein entsprechendes Konzept umzusetzen wie mein Verständnis von einer belastbaren Dokumentation.

Dokumentation ist sowohl als ein Teil eines Risikomanagements als auch als eine Form von Kommunikation zu verstehen. Kommunikation hat auch immer was mit Verantwortung zu tun. Ihr wisst schon, dieses Sender-Empfänger Ding. :-)

Mit diesen zwei Bildern vor Augen lässt sich eine Dokumentation erstellen, welche den Namen dann auch meist verdient.

Ich greife diesen Wunsch gerne auf und werde ihn sowohl

in meinem Vortrag auf dem SQL Saturday #170 in München (Unterschleißheim) aufgreifen

als auch in meinem Buch über AMO und ADOMD.NET in der Praxis im Software & Support Verlag.

Des Weiteren habe ich im Rahmen der Mitgliederversammlung des PASS Deutschland e.V. die Ehre einen kleinen Vortrag über das Thema Dokumentation zu halten.

Und mit Sicherheit werde ich hier noch Einiges dazu schreiben.